hreflang-Prüfer.
Der hreflang-Prüfer liest die Sprachverweise im eingefügten Markup und markiert die sechs häufigsten Fehler.
Die Prüfung läuft über den Parser des Browsers selbst: Der eingefügte Text wird als Dokument gelesen, und die Verweise mit `rel="alternate"` werden gesammelt. Markup mit regulären Ausdrücken zu zerlegen ist brüchig — Anführungszeichen, Attributreihenfolge und Leerzeichen verändern das Ergebnis.
Warum gerade diese sechs
Der Unterstrich ist der häufigste Schreibfehler: Weil er in Dateinamen und Programmiersprachen Gewohnheit ist, schreibt man `tr_TR` — eine Sprachkennung verlangt jedoch einen Bindestrich. Der zweithäufigste Fehler ist das Format, etwa wenn ein Ländercode für eine Sprache gehalten wird. Der dritte ist eine relative Adresse: hreflang verlangt eine absolute, denn ein Verweis kann auch auf eine andere Domain zeigen.
Die übrigen drei betreffen die Vollständigkeit des Satzes. Dieselbe Kennung zweimal anzugeben lässt die Suchmaschine im Unklaren. Eine fehlende Selbstreferenz macht den Satz einseitig — Google ignoriert Angaben, die nicht wechselseitig sind. Und kein x-default heißt: keine Vorgabe für Besucherinnen, auf die nichts passt. Die vollständige Fehlerliste steht getrennt geschrieben.
Warum die Seite nicht abgerufen wird
Das Werkzeug nimmt keine Adresse entgegen, um die Seite herunterzuladen, und das ist eine Entscheidung, kein Mangel. Die Content-Security-Policy dieser Website ist für externe Anfragen geschlossen; wäre sie es nicht, würde es der Datenschutzerklärung widersprechen, eine geprüfte Adresse an einen Server zu senden. Die Eingabe wird eingefügt, die Prüfung läuft im Browser, und keine Daten verlassen die Seite.
In der Praxis ist der Unterschied gering: Den Quelltext einer Seite anzuzeigen und den head-Bereich zu kopieren dauert wenige Sekunden. Dafür funktioniert die Prüfung auch bei Seiten, die eine Anmeldung verlangen oder noch nicht veröffentlicht sind.
Was es nicht prüft
Die Formatprüfung der Kennung ist ein praktisches Tor, nicht das gesamte BCP 47: Der Standard beruht auf einem großen Register aus Sprach-, Schrift- und Regions-Subtags, und eine vollständige Prüfung erfordert diese Tabelle. Das Werkzeug fängt die drei häufigsten Fehler ab; eine Kennung, die es nicht kennt, ist nicht zwangsläufig falsch. Auch die Wechselseitigkeit lässt sich nicht von einer einzigen Seite aus prüfen — ob die Zielseiten zurückverweisen, zeigt sich erst, wenn man auch sie prüft. Das Konzept selbst und der Kennungsstandard sind getrennt beschrieben.
So wird es benutzt
- Fügen Sie den <head>-Bereich der Seite ein oder nur die Link-Elemente
- Klicken Sie auf Prüfen
- Die Befunde erscheinen als nummerierte Liste — ist alles sauber, sagt das Werkzeug auch das
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