murattunalı.

Kanonische Adresse.

Eine kanonische Adresse ist die Angabe, welche Seite das Original ist, wenn derselbe oder ein sehr ähnlicher Inhalt über mehrere Adressen erreichbar ist.

Auf mehrsprachigen Websites greift diese Angabe an einer entscheidenden Stelle und wird oft falsch verwendet: Jede Sprachfassung muss kanonisch auf SICH SELBST zeigen. Übersetzungen sind keine Kopien voneinander, sondern eigene Seiten.

Die falsche Verwendung sieht so aus: Die kanonische Adresse der deutschen Seite zeigt auf die türkische. Die Folge ist meist, dass die deutsche Fassung nie in den Index kommt — die Suchmaschine hält sie für eine Kopie und verwirft sie. Alles, was hreflang sagt, läuft ins Leere.

Die beiden Angaben sprechen miteinander, und im Konflikt gewinnt die kanonische. Bei einer hreflang-Prüfung gehören daher auch die kanonischen Adressen kontrolliert — beide können für sich richtig und zusammen falsch sein.

  1. Jede Sprachfassung zeigt kanonisch auf sich selbst — ausnahmslos.
  2. Adressvarianten werden auf eine Form gebracht — Schrägstrich, Großschreibung, Parameter.
  3. Die kanonische Adresse muss absolut sein — ein relativer Pfad birgt Risiko.
  4. Eine kanonische Adresse darf auf sich selbst zeigen — und sollte es.

Auf dieser Website zeigt jede erzeugte Seite kanonisch auf sich selbst, und das wurde durch Messung bestätigt; keine einzige Seite fehlt oder zeigt anderswohin. Adressvarianten — Formen ohne Schrägstrich und mit Dateinamen — werden auf eine Form weitergeleitet.

Die Ursachen dafür, dass derselbe Inhalt über mehrere Adressen erreichbar ist, sind bekannt: Formen mit und ohne Schrägstrich am Ende, Groß-/Kleinschreibvarianten, Tracking-Parameter sowie Sortier- und Filterkombinationen.

Die Angabe muss eine absolute Adresse sein und darf auf sich selbst zeigen — sie sollte es sogar. Eine Seite, die kanonisch auf sich selbst zeigt, nennt die ursprüngliche Form, aus welcher Adressvariante die Besucherin auch kommt.

Auf mehrsprachigen Websites gehört sie zusammen mit hreflang geprüft: Beide können für sich richtig und zusammen falsch sein, und im Konflikt gewinnt die kanonische.

  1. Jede Sprachfassung zeigt kanonisch auf sich selbst — ausnahmslos.
  2. Sie muss eine absolute Adresse sein — ein relativer Pfad birgt Risiko.
  3. Sie darf auf sich selbst zeigen und sollte es.
  4. Adressvarianten werden auf eine Form gebracht — Schrägstrich, Großschreibung, Parameter.
  5. Sie wird zusammen mit hreflang geprüft — im Konflikt gewinnt die kanonische.

Ein Hinweis zur Diagnose: Kommt eine Sprachfassung gar nicht in den Index, sieht man zuerst auf die kanonische Angabe. Zeigt sie falsch, gilt die Seite als Kopie und bleibt vollständig draußen — ein anderes Symptom gibt es nicht.

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