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Lokalisierung.

LocalizationDEFINITION

Lokalisierung ist die Anpassung von Inhalten an Kultur, Gewohnheiten und Suchsprache eines Zielmarkts; sie reicht weiter als Übersetzung.

Die Übersetzung trägt einen Text von einer Sprache in eine andere; die Lokalisierung sorgt dafür, dass dieser Text im Zielmarkt wirkt. Am deutlichsten zeigt sich der Unterschied bei Suchbegriffen: Eine wörtliche Übersetzung kann einen Begriff hervorbringen, nach dem in diesem Markt niemand sucht.

  1. Suchbegriffe — das Wort, nach dem in diesem Markt tatsächlich gesucht wird.
  2. Anredeform — förmlich oder vertraut? Im Deutschen eine Notwendigkeit.
  3. Beispiele und Bezüge — Namen, die das lokale Publikum kennt.
  4. Formate — Datum, Uhrzeit, Zahlentrennzeichen, Währung.
  5. Rechtstexte — Übersetzung genügt nicht; jeder Markt hat eigene Vorschriften.
  6. Bilder — Bilder mit Text müssen in jeder Sprache eigens erzeugt werden.

Der fünfte Punkt enthält eine Warnung: Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen sind eine Rechts-, keine Übersetzungsaufgabe. Den Rechtstext eines Marktes aus dem eines anderen zu übersetzen erfüllt womöglich dessen Anforderungen nicht.

Lokalisierung lässt sich endlos vertiefen, und der Haltepunkt findet sich mit dieser Frage: Würde diese Unterscheidung die Entscheidung einer Kundin in diesem Markt verändern? Wenn nicht, gehört die Investition nicht dorthin.

Und eine Abwägung: Für jeden Markt eine eigene Markenerzählung aufzubauen zerstreut die Wiedererkennung. Die richtige Balance heißt, den Kern fest zu halten und die Hülle anzupassen — gemeinsame Identität, lokale Begriffe.

Die maschinelle Übersetzung ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden und für manche Inhaltsarten ein vertretbarer Ausgangspunkt. Sie ungeprüft zu veröffentlichen birgt jedoch zwei Risiken: die Unkenntnis der Fachterminologie und den Ruf.

Der vernünftige Weg ist hybrid — die Maschine erzeugt einen Entwurf, ein Mensch prüft ihn und korrigiert die Terminologie. Die Kosten liegen unter einer Übersetzung von Grund auf, die Qualität über der ungeprüften Maschine.

Nicht jede Seite verdient dieselbe Investition: Konversionsseiten verlangen volle Lokalisierung, ein Archivbeitrag kommt mit geprüfter maschineller Übersetzung aus. Der Entscheidungsmaßstab lautet: Was verliere ich, wenn diese Seite falsch übersetzt wird?

  1. Suchbegriffe — das im Markt tatsächlich gesuchte Wort, keine Übersetzung.
  2. Anredeform — im Deutschen förmlich oder vertraut, eine Notwendigkeit.
  3. Formate — Datum, Zahlentrennzeichen, Währung.
  4. Rechtstexte — Übersetzung genügt nicht; das ist eine Rechtsaufgabe.
  5. Bilder — ein Bild mit Text bedeutet eigene Produktion in jeder Sprache.

Eine Anmerkung zur Balance: Auch zu viel Lokalisierung schadet. Für jeden Markt eine eigene Markenerzählung aufzubauen zerstreut die Wiedererkennung; die richtige Balance heißt, den Kern fest zu halten und die Hülle anzupassen — gemeinsame Identität, lokale Begriffe.

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